Punktfunk im Vergleich

Punktfunk neben Sunshine, drei seiner Forks, Steam Remote Play und Parsec. Erst die Kurzfassung, dann jede Funktion mit Quelle.

Was Punktfunk anders macht

  • Eigene Apps für iPhone, iPad, Apple TV, Mac, Android, Windows, Linux und Steam Deck. Moonlight verbindet sich trotzdem.
  • Jeder Client bekommt ein eigenes virtuelles Display in genau seiner Auflösung und Bildrate, unter Windows und Linux. Mehrere können gleichzeitig streamen.
  • Jeder Stream ist verschlüsselt, mit Post-Quanten-Schlüsseltausch. Sunshine schickt Video im LAN standardmäßig unverschlüsselt.
  • Verlustfreies Audio mit 96 kHz, und dein Mikrofon kommt beim Host an.
  • Jedes Gerät bekommt eigene Rechte: volle Kontrolle, nur Controller oder nur Zuschauen.
  • Die Bitrate passt sich von selbst deinem Netz an. Sunshine streamt mit der festen Rate, die Moonlight vorgibt.
  • Kein Konto, kein Cloud-Dienst: deine Geräte koppeln per PIN. Steam und Parsec brauchen ein Konto.

Wo die anderen vorn liegen

  • Sunshine, Steam und Parsec hosten auch auf macOS, Sunshine und Steam zudem auf X11-Desktops. Die meisten anderen laufen unter Windows 10. Punktfunk braucht Wayland oder Windows 11.
  • Sunshine hat Jahre im Feld, eine große Community und Pakete für mehr Distributionen.
  • Sunshine-Foundation geht bei HDR weiter, mit HLG, HDR10+ und Dolby Vision. Es leitet auch USB-Geräte weiter und teilt Ordner.
  • Vibeshine streamt in den Browser und gleicht Playnite, Steam und Lutris ohne Plugins ab.
  • Steam Remote Play und Parsec funktionieren unterwegs ohne Router-Einrichtung, und Freunde kommen über einen Einladungslink dazu.
  • Ohne brauchbare GPU streamt Punktfunk nur H.264.

Funktion für Funktion

Wähle ein Projekt, das neben Punktfunk stehen soll. Die kleinen Zahlen führen zur Quelle hinter jeder Antwort.

JaTeilweiseNeinNicht dokumentiert
Punktfunkvon unomSunshinevon LizardByte
Plattformen
Windows-Host
Windows 11 22H2 oder neuer1Windows 11 oder neuer2
Linux-Host
nur Wayland: KDE, GNOME, gamescope, Sway, Hyprland3,4X11 und Wayland5
macOS-Host
der Mac ist bewusst nur Client6ohne virtuelle Gamepads2
Eigene Client-Apps
iPhone, iPad, Apple TV, Mac, Android-Handy und -TV, Windows, Linux, Steam Deck7nutzt Moonlight2
Funktioniert mit Moonlight
nach einem Schalter in der Konsole82
Browser-Client
eine Vorschau, standardmäßig aus92
Streaming
Automatische Bitrate
Standard: passt sich der Verbindung an und misst ihre Kapazität10streamt mit der Rate, die Moonlight vorgibt5,11
Fehlerkorrektur
folgt dem Verlust, den der Client meldet12,13fest bei 20 %; entfällt bei Frames über etwa 800 Paketen5,14
Codec für minimale Latenz
PyroWave, optional, für kabelgebundene Netze155
Sicherheit
Verschlüsselter Stream
immer, mit Post-Quanten-Schlüsseltausch16,17optional, im LAN standardmäßig aus5
Rechte pro Gerät
volle Kontrolle, nur Controller, nur Zuschauen oder eigene Auswahl185
Funktioniert ohne Konto
deine Geräte koppeln per PIN32
Video
Codecs
H.264, HEVC, AV1, PyroWave3,15H.264, HEVC, AV15
4:4:4-Farbe
HEVC, Punktfunk-Apps45
HDR
HDR10 unter Windows und gamescope19HDR105
Displays
Virtuelles Display unter Windows
eigener signierter Treiber, auch am Sperrbildschirm3ändert stattdessen dein echtes Display5
Virtuelles Display unter Linux
KDE, GNOME, gamescope, Sway, Hyprland205
Übernimmt Auflösung und Bildrate des Clients
ein Display pro Client20passt dein echtes Display an, wenn der Client fragt5
Mehrere Clients gleichzeitig
jeder auf eigenem Display, standardmäßig vier21mehrere Instanzen werden nicht empfohlen22
Spiel läuft nach einem Abbruch weiter
Display und Spiel bleiben20das Spiel ja; Display-Einstellungen gehen zurück5
Audio
Surround
5.1 und 7.14,10über Steam Streaming Speakers5
Verlustfreies Audio
96 kHz, 24 Bit4nur Opus5
Mikrofon zum Host
alle Apps außer Apple TV45
Eingabe
Virtuelle Gamepads unter Windows
eigene Treiber, im Installer3ein kostenpflichtiger Treiber oder das eingestellte ViGEmBus5
Vibration, Bewegung, adaptive Trigger
DualSense, DualShock 4, Switch Pro, Steam Controller23Bewegung und Touchpad als DualShock 45
Stift und Touch
drei Touch-Modi, dazu Stift245
Gemeinsame Zwischenablage
Text und Bilder; noch nicht in der Linux-App25,45
Dateiübertragung
noch nicht65
USB-Geräte
über das VirtualHere-Plugin265
Bibliothek und Netzwerk
Spielebibliothek
Launcher-Plugins, dazu eigene Titel26von Hand angelegt5
Wake-on-LAN
die Apps wecken ihn; der Host prüft die Einrichtung27nur eine Moonlight-Funktion5
Unterwegs
Tailscale, Porthole oder Portfreigabe; kein Relay28UPnP oder Portfreigabe; kein Relay5
Open Source
MIT oder Apache-2.03GPL-3.02

Noch keine Latenzwerte hier. Nur Parsec nennt einen, aus dem eigenen Testaufbau, und ein fairer Vergleich braucht alle Hosts auf derselben Maschine.

Punktfunk läuft neben jedem davon, während du es ausprobierst. Neben einem Sunshine-Host zieht ein Port um.