PC-Game-Streaming auf dem Steam Deck — nativ über Decky
Schluss mit Moonlight als Nicht-Steam-Spiel im Game Mode. punktfunks Decky-Plugin bringt PC-Streaming direkt in die Deck-Oberfläche — controller-nativ, mit Suspend/Resume.
Das Steam Deck ist ein nahezu perfekter Remote-Play-Handheld — wenn die Software mitspielt. Heute heißt das meist: in den Desktop-Modus wechseln, Moonlight installieren und es als Nicht-Steam-Verknüpfung anflanschen. punktfunk liefert stattdessen ein Decky-Plugin, sodass das Streaming deines PCs direkt in der nativen Oberfläche des Decks lebt.
Die übliche Remote-Play-Reibung auf dem Steam Deck
- Moonlight als Nicht-Steam-Spiel installieren — in den Desktop-Modus wechseln, per Discover/Flatpak installieren, Verknüpfung anlegen, dann an den Startoptionen feilen.
- Game-Mode-Eigenheiten — Bildschirmtastatur, Fensterfokus und Controller-Handling verhalten sich bei einer Nicht-Steam-App nicht immer sauber.
- Steam Link ist flüssig, aber an Steam gebunden — Nicht-Steam-Launcher und beliebige Hosts sind zweitrangig.
- Suspend/Resume — das Deck mitten im Stream schlafen zu legen, beendet die Sitzung oft unsauber.
Wie das punktfunk-Decky-Plugin funktioniert
punktfunk installiert sich als Decky-Loader-Plugin, sodass Remote Play im Quick-Access-Menü liegt — kein Umweg über den Desktop-Modus, kein Jonglieren mit Nicht-Steam-Verknüpfungen. Du bleibst durchgehend im Game Mode.
- Natives Game-Mode-Erlebnis — Hosts finden, koppeln und Sitzungen direkt aus der Deck-Oberfläche starten.
- Controller-nativ — die Eingaben des Decks werden out of the box auf den Host gemappt, inklusive Gamepad-, Gyro- und Haptik-Passthrough wie bei den anderen nativen Clients.
- Mit Suspend/Resume — leg das Deck schlafen und nimm die Sitzung danach wieder auf.
Unter der Haube — derselbe Rust-Kern
Der Deck-Client setzt auf punktfunks gemeinsamen Rust-Kern: hardwarebeschleunigtes Decoding, den QUIC-+-FEC-Transport, der das Video auch bei wackligem WLAN robust hält, und client-native Auflösung — du streamst also in den 1280×800 des Decks oder im 1440p/4K deines Docks, ohne Auflösungs-Roulette.
Perfekt für einen Headless-Linux-Host
Ist dein Gaming-PC eine Headless-Linux-Kiste, ist das Deck der ideale Client dafür: Der Host erzeugt bei Bedarf ein virtuelles Display in genau der Auflösung und Bildrate des Decks — kein Dummy-Stecker, keine Modelines (siehe unseren Beitrag zu virtuellen Displays und Headless-Streaming unter Linux).
Ausprobieren
Installiere das punktfunk-Plugin über Decky Loader, koppele dich aus Quick Access mit deinem Host — und du hast die geschmeidigste PC-Streaming-Lösung auf dem Deck, ganz ohne Desktop-Modus.